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Im Rausch der Farben, der Musik
und großen Gefühle

2014emmerlich700Zehn Jahre – von 2006 bis 2015 – war Gunther Emmerlich
„das Gesicht“ des Semperopernballs. Hier einige Impres-
sionen von den unvergesslichen Momenten aus diesem
Rausch von Farben, von Musik und großen Gefühlen.

Wie kein zweiter war und ist Gunther Emmerlich mit der Semperoper und dem SemperOpernball verbunden. Seit der ersten Stunde im Jahr 2006 begleitete der Opernsän-ger neben jährlich wechselnden Moderatorinnen die Gäste des Balls durch das Programm und den Abend. Nach sei-nem zehnten Jahr gibt Emmerlich seinen Platz nunmehr ab. Er verabschiedete sich aber nicht gänzlich vom Sem-perOpernball. Als Ehrengast wird Gunther Emmer-lich am 29. Januar 2016 mit dem St. Georgs Orden ausgezeich-net und tritt am Ballabend selbst als Live-Act auf.

Die Verantwortlichen des Opernballs haben sich etwas für Sachsen spezielles ausgedacht. Der Kulturmanager Prof. Hans-Joachim Frey arbeitet in Russland, Österreich und Deuach 67 Jahre währender Unterbrechung, anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt der Dresdner Opernball wieder eingeführt. Am 13. Januar nahmen 2600 Gäste an der er-sten Veranstaltung teil, während 8000 Schaulustige über Videoleinwände übertragene Ereignis auf dem Opernvor-platz verfolgten. Weltweit verdiente Menschen werden seitdem mit dem St. Georgs Orden ausgezeichnet. Die Verleihung des Dresdner St. Georgs Ordens des Semper-Opernballs (bis 2009: Sächsischer Dankorden des Semper Opernball e. V.) ist einer der Höhepunkte des Festes. Diese Medaille wird in den Kategorien Kultur, Politik, Sport, Sozial, Wirtschaft und Sonderpreis an Persönlichkeiten verliehen, die sich um Deutschland, die neuen Bundeslän-der und um Sachsen verdient gemacht haben. Der Orden zeigt neben dem Wahlspruch „Adverso Flumi-ne“ (lat. für „Gegen den Strom“) das Bildnis des Heiligen Georg zu Pferde, welches nach Vorbild eines der wertvollsten Schmuckstücke des Grünen Gewölbes gefertigt wird. Das Motiv symbolisiert den Kampf für das Gute.tschland. Unter seiner Leitung wurde Anfang 2006, n

Der „Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs“ wird in den Ateliers des Juwelierhauses Leicht gefertigt und als Dankesorden/St. Georgs Orden, gestiftet. Er besteht aus massivem Gelb- und Weißgold (18 Karat) und ist mit einem kostbaren Rubin und zwei Brillanten ver-ziert. Die Vorlage für den edlen Schmuck stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist eines der künstlerisch wertvoll-sten Stücke aus dem Grünen Gewölbe in Dresden. Das Mo-tiv zeigt den Heiligen Georg in Rüstung auf seinem Pferd. In der erhobenen Hand hält er eine Lanze, die auf den Drachen zielt, der sich zu Füßen des Pferdes schlängelt.

Opernbälle im Einzelnen
(Bildauswahl zufällig)

1. Opernball 2006

2006-aussen700

Tom Roeder und seine fliegende Kutsche

„Zwischen Sehnsucht und Erinnern blitzt Unwiederbrin-glich der Moment.“, so Roeder über seine Arbeit.

Hoch über dem traditionsreichen Musiktempel schwebt nach 67 Jahren diese Kutsche. An Bord der Dresdner Artist und Feuerwerker Tom Roeder. Die Dresdner feier-ten gleichzeitig den 800. Geburtstag der Stadt.

Der Dipl.-Modedesigner und romantische surrealisti-sche Feuerwerker arbeitet mit Choreographen, Musikern, Komponisten, Theaterplastikern, Tänzern, Autoren und Technikern, Ingenieuren sowie Freunden zusammen.

Friedrich Wilhelm Junge, Theaterkahn und Gunther Emmerlich führen durch das Programm, Bild in Kürze.

2006-stahl-milbradt
Der erste Träger des neuen Ordens wurde dem Schauspie-
ler Armin Müller-Stahl verliehen (2. von links). Laudator
war der frühere Ministerpräsident von Sachsen, Prof.
Georg Milbradt (rechts). Links Professor Hans-Joachim Frey, Künstlerischer Gesamtleiter und 1. Vorsitzender des Semper Opernball e. V.

2006-staatskapelle700Die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Fabio Luisi spielte den „Walzer der Walzer“, An der schönen blauen Donau.

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Vom renommierten „Ballhaus Watzke“ in die Semperoper
in Dresden. Die Debütanten werden diesen Auftritt ganz
sicher nicht vergessen.

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2006-aussen600-2Auf dem Theaterplatz tummeln, singen und tanzen über 8000 interesssierte Gäste und Einwohner von Dresden „ihren“ neuen Opernball – einmalig in Deutschland.

Bildnachweise:
Mit freundlicher Genehmigung vom Semperopernball
Die Bildrechte der verwendeten Fotos liegen bei folgenden Fotografen: Christian Lietzmann, L. A. Pixelz, Jens Rötzsch, Anja Pietsch, Sylvio Dittrich, Kongressbild.de
Texte: wde

Stand: 23.01.2016

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