Weltpremiere-Presse

Die Medien nahmen an der Premiere „unseres Vorzeigekünstlers“ regen Anteil — „Die Welt und ich – 70 Jahre Emmerlich“

Auszüge aus Rezensionen Dresdner Zeitungen nach der Premiere des Programms „Die Welt und ich – 70 Jahre Emmerlich“ am 22.10.2014:

 Sächsische Zeitung/24.10.14:

 Neues von Gunther Emmerlich:

Mit ordentlich Ironie und viel Musik reist der 70-Jährige durch sein Leben und die Welt.

 „… Am Mittwoch hatte es (das Programm) auf dem Theaterkahn Premiere, wo es jetzt regelmäßig läuft. Das Publikum klatschte und sang mit, wenn der Jubilar die Schlager, Musicals und Rocksongs vor allem seiner, ihrer Jugend interpretierte. Über zwei Stunden nahm er sich selbst auf die Schipppe, bot Konstruiertes und Erlebtes. So sei er ab 18 zwar reiselustig und wahlberechtigt gewesen – mit beidem sei man aber in dem Land nicht weit gekommen. Der ausverkaufte Saal johlte. Erstaunliche Zusammenhänge fand Emmerlich bei seiner Musikauswahl: Als er zwei war und der Kalte Krieg begann, kam just das Musical “Annie Get Your Gun“ heraus – mit dem Hit „Alles was du kannst, kann ich viel besser.“ …“

 

Dresdner Neueste Nachrichten/24.10.14:

 Parforceritt durch Jahre und Melodien

„Die Welt und ich – 70 Jahre Emmerlich“ auf dem Theaterkahn

 „70 Jahre Emmerlich versus Weltgeschehen: Ist das anmaßend? Oder frech, skurril, witzig, informativ, mitreißend? Das Premierenpublikum auf dem Theaterkahn entschied sich ganz offenbar für letztere Kategorien, wie dem begeisterten Applaus und den Lachern zu entnehmen war. Ein Großteil ist mit dem Sänger und Entertainer 70 oder älter geworden. Man weiß also, wovon er spricht, und kennt die Songs aus der Jugendzeit. … Mit Wortspielereien und Wortwitz setzt der Entertainer seine kurzen knackigen Pointen, indem er sein Leben in Bezug setzt zu Ereignissen in der Welt. Große Politik und großes Kino stehen geschickt neben Petitessen und das Wort stimmt ein in die Schlager und Songs der Zeit, die manchmal nur angerissen werden. … Er interpretiert Titel von Manfred Krug, Paul Robeson, den Beatles, rockt mal wie Bill Haley und säuselt wie Ralf Bendix. Am überzeugendsten aber ist Emmerlich in seinen Bass-Paradepartien – da durfte der Milchmann Tewje nicht fehlen. … Großen Anteil an der musikalischen Revue hat die bestens eingestimmte Michael-Fuchs-Band. Die fünf Musiker nehmen den Faden gern auf und wechseln gekonnt die Stilrichtungen, wobei sich Ive Kanew am Saxophon besonders in Szene setzen kann. Im Parforceritt geht es so durch Jahre und Melodien. Zur Pause war noch lange keine Halbzeit erreicht. Emmerlich lässt den Lebensabriss mit Reinhard Mey ausklingen, begleitet sich selbst auf der Gitarre. Mey schenkte ihm das Instrument, als die DDR gerade verschwand. Und dann schaut der 70-Jährige doch noch mal weit zurück und wählt eine wohlkalkulierte Zugabe: Mit „Jukebox Baby“ war er einst der King in den Tanzsälen.“